Wissenswertes rund um die 40. SSW

Die 40. Schwangerschaftswoche

Anzeigen

Anzeigen

Nun ist es so weit! Zumindest ist der Zeitpunkt gekommen, den der Frauenarzt als Geburtstermin errechnet hat. Dass sich nur fünf Prozent aller Babys an diesen Termin halten, wird alle die Schwangeren beruhigen, deren Kind diese Woche noch nicht auf die Welt kommt. Bis zu 14 Tage nach Geburtstermin liegt die Entbindung im normalen Bereich. Wenn bei Mutter und Kind in dieser Zeit alles in geregelten Bahnen verläuft, wird der Arzt die Geburt nicht einleiten oder beschleunigen. Um sich ein bisschen die Zeit zu vertreiben, kann die Schwangere in diesen Tagen sich Gedanken machen, wie die Zeit nach der Geburt mit dem Baby verlaufen wird, beziehungsweise was sie tun kann, um ihr Baby besser zu verstehen.

Friert mein Baby?

Obwohl es nicht ratsam ist, gleich am ersten Tag ausgedehnte Spaziergänge mit dem Neugeborenen zu unternehmen, muss sich das Baby auch an die frische Luft gewöhnen. Kleine Gänge von zehn bis fünfzehn Minuten sind ein guter Anfang. Wenn das Baby warm genug angezogen ist, spielt es bei einem solchen Kurz-Spaziergang keine Rolle, ob die Temperaturen unter null Grad liegen. Um festzustellen, ob das Baby die richtige Kleidung trägt, oder ob es ihm zu warm ist, kann die Mutter dem Kleinen ihren Zeigefinger in den Nacken legen. Der Nacken des Neugeborenen muss warm und trocken sein. Fühlt sich der Nacken kalt an, friert das Baby, ist der Nacken feucht schwitzt es. Dieser Nackentest sollte in regelmäßigen Abständen wiederholt werden und bei Bedarf muss entsprechend reagiert werden. Schließlich kann das Neugeborene noch nicht sprechen und ist nicht in der Lage seinen Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen. Wenn Mutter und Kind aus dem Haus gehen, darf selbst bei relativ warmem Wetter in der Anfangszeit das Babymützchen nicht vergessen werden. Das Kleine ist noch sehr anfällig und holt sich leicht einen Zug!

Woher weiß die Mutter, ob das Baby Hunger hat?

Schwangere, die ihr erstes Kind auf die Welt bringen, sind oft unsicher. Ein Kind zu erziehen ist eine große Verantwortung, vor der sich viele werdende Mütter fürchten. Woher kann die Mutter wissen, ob das Baby wirklich satt ist? Wie weiß die Mutter, ob das Baby Schmerzen hat? Schreien Babys manchmal aus Wut oder Zorn? Viele ähnliche Fragen gehen der Schwangeren, wenn sie kurz vor der Geburt steht durch den Kopf. Natürlich hat sie recht, die einzige Kommunikationsmöglichkeit, die das Neugeborene besitzt, ist das Schreien. Daher wird es schreien, wenn es Hunger hat, es wird weinen, wenn es Schmerzen hat und es wird Wut oder Zorn ebenfalls durch Schreien zum Ausdruck bringen. So kompliziert sich das anhört, bevor das Baby auf der Welt ist, so einfach wird sich alles in Wohlgefallen auflösen, wenn es so weit ist. Die Mutter kann am Schreien erkennen, ob das Baby wütend ist, oder Hunger hat. Und selbst wenn sie am ersten Tag noch keinen Unterschied heraushört, darf sie sich darauf verlassen, dass ein Kind, das vor einer Stunde gestillt wurde, noch satt ist. Bei allzu großer Unsicherheit steht übrigens auch nach der Geburt die Hebamme für Fragen zur Verfügung.

One Response to “Die 40. Schwangerschaftswoche”

  1. Lola sagt:

    Es ist das magischste Gefühl ein Baby auf die Welt zu bringen. Ich bin selbst immer noch ganz berauscht von diesem Moment. Ich war bereits in der 41. SSW und meine Wehen setzten immernoch nicht ein. Auf Anraten meiner Frauenärztin besuchte ich dann das Krankenhaus und lies mir einen Wehencocktail anrühren. Dieser machte es möglich, dass innerhalb der nächsten 5 Stunden richtige Geburtswehen bekam und ganze 8 Stunden später meinen Sohn. Leider war es bei uns so, dass sehr viele Geburten gleichzeitig stattgefunden haben, sodass sich die Hebamme (es war Notbesetztung) nicht nur auf mich konzentrieren konnte. Aber hinterher ist das gar nicht so schlimm.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>